Operation: Overcast
Die Operation Overcast (engl. overcast = bewölkt, wolkenverhangen) war ein militärisches Geheimprojekt der USA aus dem Jahr 1945, um nach der Niederlage des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg deutsche Wissenschaftler und Techniker und deren militärtechnisches Können und Wissen für eigene Zwecke zu rekrutieren. Unter dem Codenamen Operation Paperclip (Büroklammer) fand kurz darauf die Verbringung der ersten Gruppe, der Beginn der Umsetzung der Operation Overcast, statt.
Operation: Demagnetize
Eindämmung des Kommunismus in Italien und Frankreich von 1948 an
Operation: Gladio
Aufbau und Unterhalt von paramilitärischen Partisanen-Einheiten in Westeuropa. Diese waren von den 50er bis in die frühen 90er Jahre aktiv, darunter in Terroranschläge in Italien sowie in den griechischen Militärputsch von 1967 verwickelt.
Operation: Projekt Artischocke
Programm zur Erforschung von Gehirnwäsche und Verhörmethoden unter Anwendung von Drogen und Folter (1952)
Operation: MKULTRA
Programm zur Bewusstseinskontrolle von 1953 bis in die 70er Jahre.
Operation: Operation Ajax
Sturz des iranischen Premierministers Mossadegh im Jahr 1953 und daraufhin Einsetzung des Schahs Mohammad Reza Pahlavi.
Operation: PBSUCCESS
Sturz von Jacobo Guzmán, Präsident von Guatemala, im Jahr 1954.
Operation: Invasion in der Schweinebucht (Operation Zapata)
Invasionsversuch von Exilkubanern auf Kuba 1961, um die Revolutionsregierung Castros zu stürzen.
Operation: Air America
Die größte Fluggesellschaft Südostasiens während des Vietnamkriegs. Diese wurde von der CIA kontrolliert und seit 1962 intensiv für Geheimoperationen und zum Schmuggel von Heroin eingesetzt.
Operation: Phoenix-Programm
Operation zur Identifizierung und Bekämpfung kommunistischer Führungkader des „Viet Cong“ während des Vietnamkrieges Mitte der 60er Jahre. Hierbei kamen nach US-Angaben 6000 und nach südvietnamesischen Quellen 20.000 Menschen ums Leben. Es kam zu zahlreichen Menschenrechtsverletzungen.
Operation: CHAOS
Bespitzelung von rund 7000 Personen und 1000 Organisationen in den USA, die den Vietnamkrieg kritisierten. Aufgedeckt wurde die Operation von dem Journalisten Seymour Hersh.
Operation: Jennifer-Projekt
Bergung eines 1968 vor Hawaii gesunkenen sowjetischen U-Bootes aus 5000 Metern Tiefe.
Operation: Condor
Eine multinationale Operation rechtsgerichteter Militärdiktaturen in Südamerika zur gemeinsamen Verfolgung und Tötung politischer Gegner. Diese wurde von der CIA technisch und logistisch unterstützt.
Operation: Iran-Contra-Affäre
Unterstützung der Contras in Nicaragua durch Waffenverkäufe an den Iran und die Duldung des Schmuggels von Kokain in die USA.
Operation: Rosewood (Rosenholz)
Nach der deutschen Wiedervereinigung gelang es der CIA, einen Großteil der Klarnamen der DDR-Agenten im Ausland zu erbeuten.
Wie man hört hat der Bundesnachrichtendienst jahrelang ein enges Verhältnis zum deutschen Vorzeige-Elektronikkonzern gepflegt. Der BND-Mann soll gar im Vorstand gesessen haben. Man kann also sagen dass der BND es sich im Schaltzentrum des weltweit agierenden Konzerns gemütlich gemacht hat. Eine Entscheidung die man gut nachvollziehen kann. Von oben, sagt man, sieht die Welt ein wenig anders aus.
Der langjährige Betreuer der Sparte im Zentralvorstand, Volker Jung, war nach SPIEGEL-Informationen bis zu seiner Pensionierung Ende 2003 Verbindungsmann des BND bei Siemens. Ein Ex-Vorstand beschreibt ICM als eine Firma in der Firma.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,547022,00.html
So soll gerade der Mobilfunkbereich für den deutschen Nachrichtendienst interessant gewesen sein. Kein Wunder, bedenkt man dass es in Deutschland inzwischen mehr Handys als Menschen gibt. Aber auch Festnetzanlagen waren für den Bundesnachrichtendienst von Bedeutung. So schreibt die Welt:
Seit jeher haben sich staatliche Ermittlungsbehörden in aller Welt für Siemens interessiert. Der Konzern hat in vielen Ländern Festnetz- und Mobilfunkanlagen gebaut. Für Überwachungszwecke kann das Unternehmen den Zugang zu den heimischen Netzen ermöglichen. Im Falle des BND liege der Verdacht nahe, dass sich der Nachrichtendienst Einwahlschlüssel für Telekommunikationsnetze in vielen Ländern habe sichern wollen, schreibt der „Spiegel“. Zudem sei Siemens für den BND auch interessant gewesen, weil der Konzern beim Bau der Telefonanlagen Zugang zu Räumen bekomme, die selbst US-Spionagesatelliten verschlossen seien.
http://www.welt.de/wirtschaft/article1897101/Wie_Siemens_mit_Spionen_des_BND_kooperierte.html
weitere Infos gibt es noch hier:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/359/439102/text/
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27818/1.html
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,547036,00.html
hat sich, zumindest indirekt, an diversen Anschlagsvorbereitungen beteiligt. Beim geplanten Sprengstoffattentat auf ein jüdisches Zentrum im Jahr 2003 soll ein V-Mann des Verfassungsschutzes den Neonazi Martin Wiese „maßgeblich geprägt und angeleitet“ haben, berichtete seinerzeit die Welt. Auch einer Pressemitteilung der Roten Hilfe ist zu entnehmen, dass der Neonazi erhebliche Hilfe durch den deutschen Inlandsgeheimdienst erhielt. Dabei gab der V-Mann auch detailierte „Informationen über potentielle Anschlagsziele aus dem antifaschistischen und linken Spektrum“ an Martin Wiese und seine Gruppe weiter.
Der V-Mann Didier M. soll mit der Gruppe um Martin Wiese nicht nur an Wehrsportübungen teilgenommen haben, sondern den „Jungs“ auch sonst so einiges nützliche beigebracht haben. Was das genau war geht aus dem Artikel bei Welt allerdings nicht hervor. Fest steht dass sich der Verfassungsschutz mit dieser Vorgehensweise von verdecktem Terror in zahlreiche ähnliche Fälle einreiht, die von anderen Geheimdiensten inszeniert wurden.
http://www.welt.de/politik/article330497/V_Mann_soll_zum_Bomben_Attentat_angestiftet_haben.html
http://www.nadir.org/nadir/aktuell/2004/07/27/24910.html
http://de.indymedia.org/2004/07/88309.shtml





